Nordroute Kalabrien 2012 auf der Brigantine Florette
2 Wochen Segeltörn mit original Windjammer
Vibo Marina in Kalabrien wird unser Ausgangspunkt für unsere Nordroute sein. Capri, die
Insel von angeblich magischer Schönheit, ist der erste Halt unserer Reise. Im Golf von Neapel steuern wir die Insel Ischia an, bekannt für ihre üppige Vegetation bedingt durch deren vulkanischen Ursprung. Thermalquellen, Heilbäder und kulinarische Leckereien locken zum Verwöhnen und Verweilen. Auf der Insel Ventotene wandeln wir auf Odysseus Spuren. Hier soll er den berühmten Gesang der Sirenen vernommen haben. Eine ganz besondere Insel mit einer Geschichte, die weit in die Antike reicht. Ponza, einst Insel der Verbannten, beeindruckt durch die Steilküsten und markanten Felsklippen. Ein weiteres Hightlight ist die Amalfi Küste nach dem die ganze “göttliche Küstenlandschaft„ benannt ist. Sie kann als eines der beliebtesten Touristenziele Kampaniens und ganz Süditaliens bezeichnet werden und verdankt ihren Ruhm der landschaftlichen Schönheit.
- 2 Wochen Segeltörn vom 01. Juli – 14. Juli 2012 ab/an Vibo Marina
Kalabrien – Capri – Ischia – Procida – Vendotene – Ponza – Amalfi Küste – Capo Palinuro – Kalabrien
Preis ohne Flug pro Person ab € 1.979,-
Preis mit Flug pro Person ab € 2180,- inkl. Transfer/Extras
Das Besondere an der Brigantine Florette
Erleben Sie den Charme der Brigantine Florette, wenn Sie dieselben Routen wie vor 85 Jahren umsegeln und die Kraft und Eleganz eines Windjammers in seinem Element erleben dürfen. Halten Sie das Steuer und gehen Sie auf Wache mit der erfahrenen Stammcrew. Wer fit genug ist, wird in die Rahsegel eingewiesen. Teamgeist und familiäres Flair wird bei uns groß geschrieben und macht Ihren Aufenthalt an Bord zu einem einmaligen Erlebnis. Unsere Törns sind Highlights weil Sie für Euch maßgeschneidert erstellt werden, um Eure Wünsche und Träume zu erfüllen. Ein unvergesslicher und einzigartiger Windjammertörn zu den Perlen des Mittelmeeres, den Liparischen Inseln. Voraussetzung sind einzig Abenteuerlust und Spass, sich aktiv zu beteiligen.
Ein Relikt längst vergessener Handwerkskunst
Florette wurde noch mit dem Fachwissen der alten Schiffsbauer konstruiert, das in der Blütezeit der Windjammer entstand. Damit gehört Sie zu den letzten Schiffen im Mittelmeer, die dank dieser handwerklich großartigen Leistung der Picchiotti Wert, eine elegante Linienführung und eine perfekte Konstruktion zu einem der schönsten und seetüchtigsten Rahsegler vereint. Ein kleines Juwel maritimer Geschichte und einer der letzten aktiven Originale. Heute ist Florette wahrscheinlich der letzte original gebaute Brigantine Frachtsegler der Welt mit Holzrumpf, der noch segelt.
Die Route:
1. So,01.07 Vibo Valencia Mar. Ankunft, Einschiffung
2. Mo, 02.07 Vibo Valencia Mar. See Tag auf See
3. Di, 03.07 Capri Capri Höhlen/Land -
4. Mi, 04.07 Joker Tag wozu wir Lust haben
5. Do, 05.07 Capri Ischia Segeln/Land
6. Fr, 06.07 Ischia Ischia Thermen/Land -
7. Sa, 07.07 Ischia Ventotene Segeln/Land
8. So, 08.07 Ventoene Ponza Segeln/Land
9. Mo, 09.07 Ponza Ponza Schnorcheln/Land
10. Di, 10.07 Ponza Procida Segeln/Land
11. Mi, 11.07 Procida Amalfi Küste Segeln/Land
12. Do, 12.07 Amalfi Küste Golfo di Capitello Segeln/Land/Grotten
13. Fr, 13.07 Golfo di Capitello Capo Vaticano/Pizzo Tag auf See
14. Sa, 14.07 Capo Vaticano/Pizzo Vibo Valencia Mar. Schwimmen/Land/Hafen
15. So, 15.07 Vibo Valencia Mar. Ausschiffung, Rückflug
* Änderung oder Kürzung der Route behält sich der Kapitän aus Sicherheitsgründen vor. Dies kann z.B. bei schlecht Wetter der Fall sein.
Kalabrien, Vibo Marina
ist Ausgangs- und Endpunkt der Reise. Ein guter, sicheren und tiefer Hafen – der Heimathafen von Florette mit einem schönen Strand und dem fantastischen italienischem Restaurant „Maria Rosa“, Ausflügsmöglichkeiten zum Capo Vaticano und Besuch von Pizzo und Tropea
Capri
Capri ist eine Felseninsel (Kalkstein), die berühmt für ihre vielen Grotten ist. Der Berg Monte Solaro dient gleichzeitig als Aussichtspunkt und kann bequem mit einem alten Sessellift erobert werden. Von dort sieht man auch die berühmten Faraglioni. Capri besitzt auch einige architektonisch interessante Villen. Dazu gehören die Villa San Michele (vom Arzt Axel Munth erbaut), die Ruinen der Villa Jovis und die spektakuläre Straße Via Krupp, die zur gleichnamigen Villa (Privatbesitz) führt. Am Abend tummelt man sich am besten in der Hauptstadt Capri. Rund um den bekannte Platz Piazzetta findet man sehr gute Restaurants mit atemberaubender Sicht bei Sonnenuntergang.
Ventotene und Santo Stefano
Ventotene gehört zu den pontinischen Inseln. Nicht nur die Insel, sondern auch das dazugehörigen Wasserflächen stehen unter Naturschutz. Die Insel diente während der römischen Kaiserzeit oft als Verbannungsort für berühmte Frauen (Julia – Tochter des Kaiser Augustus, Aggripina – Enkelin des Kaisers…). Relikt aus dieser Zeit findet man am Hafen. Die alten Einkaufsläden stammen noch aus der Römerzeit und wurden damals in den weichen Tuffstein geschlagen. Auf dem kleine bezaubernden Platz scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Am Abend erwecken die Insulaner ihren Dorfplatz zu ungeahntem Leben. Sobald die große Hitze vorbei ist, tummeln sich die Insulaner alt neben jung und unterhalten sich angeregt wie in den guten alten Zeiten. Traditionelles Italien, wie vor 50 Jahren. Vorgelagert befindet sich die heute verlassene Gefängnisinsel Santo Stefano. Führung sind nur mit Anmeldung und nur in italienisch möglich.
Ischia
Ischia ist die größte Insel im Golf von Neapel und vulkanischen Ursprungs. Deshalb besitzt die Insel viele Thermalquellen und Heilbäder. Besonders sehenswert im Osten ist die Aragoneserburg. Die große Festungsanlage auf der vorgelagerten Insel mit den herrlichen Parkanlagen und den einmaligen Aussichten ist einen Tagesausflug wert. Berühmten aber makaber ist die Nonnengruft mit den Sterbestühlen. Größter Anziehungspunkt im Süden der Insel ist der quirlige Hafen von San Angelo. Schöne Läden und und gute Restaurants kann man in den kleinen Gassen mit den unzähligen Stufen entdecken.
Die verlassene Gefängnisinsel – Führung nur auf Italienisch
Die kleine halbrund angelegte Hafenpromenade Die aus Tuffstein geschlagenen Hafenläden sind Relikte einer längst vergangenen Zeit.
Die Aragoneserburg, einst Zuhause für 5000 Menschen, heute eine einzige faszinierende Museuminsel mit gigantischer Burganlage zum erkunden. Bekannt ist die Burg für die Todenstühle der Nonnen.
Ponza
Ponza ist die größte der Pontinischen Inseln. Zu dem Archipel gehören auch Gavi, Palmarola und Zannone im Westen. Die 8 Quadratkilometer große Insel besitzt einen hügeligen Charakter. Ihre Strände bestehen fast ausschließlich aus Steilküste und Klippen, die sich aus Kaolin und Tuffstein zusammensetzen, was auf den
vulkanischen Ursprung der Insel zurückzuführen ist. Bereits die Römer benutzten Ponza als Ort der Verbannung. Im Jahr 537 wurde Papst Silverio auf das Eiland verschleppt, wo er kurze Zeit darauf starb. Noch heute gilt San Silverio deshalb als Schutzpatron Ponzas. Jedes Jahr findet ihm zu Ehren am 20. Juni ein Fest statt.
Die Pontinischen Inseln gingen später in den Besitz der Bourbonen über, die die Inseln im 17. Jahrhundert mit Kolonisten aus Kampanien und der Insel Ischia bevölkerten. Während der Zeit des italienischen Faschismus wurden zahlreiche politische Gefangene auf Ponza verbannt und 1943 war selbst Mussolini hier eingekerkert. Heute ist der Ort ein Tummelplatz für internationale Größen des Sports und des Showbusiness.
Das Dorf Ponza, der wichtigste Ort der Insel, liegt wie ein Amphitheater rund um den Hafen. Die Architektur des Dorfes ist einfach und elegant und trägt die stilistischen Einschläge aus dem 18. Jh., den die von Ischia und Torre del Greco kommenden Bewohner mit sich brachten. Das bezeugen noch heute die Häuser mit ihren charakteristischen Tonnengewölbe-Dächern und einfachen Fassaden in Pastellfarben, die wunderbar zum Azurblau des Meeres passen. Die wahren Darsteller der Insel sind jedoch die Natur, die Landschaft und das Meer.
Die architektonisch auffällige Hafenanlage von Ponza. Das quirlige Treiben findet auf zwei Etagen statt. Ein Ort, mit ganz besonderen Charm, von Deutschen kaum besucht. Die pontinischen Inseln bezaubern durch ihrer Natur. Unser berühmter Grillabend an Bord fehlt natürlich nicht. Wann immer es der Wind und das Meer zulassen, ist Segelsetzen angesagt.
Amalfi Küste
wird auch als “göttliche Küstenlandschaft„ bezeichnet, kann als eines der berühmtesten Touristenzentren Kampaniens und ganz Süditaliens bezeichnet werden. Sie verdankt ihren Weltruhm der landschaftlichen Schönheit.
Procida
Procida ist eine kleine Insel, bekannt für den berühmten Limoncello (ein typische italienische Spezialität: Zitronenlikör) und einem netten kleinen Hafen mit einfachen aber guten Restaurants. Der Hafen wirkt wie eine Spielzeugstadt. Die Häuser schmiegen sich völlig verschachtelt mit ihren bunten Fassaden an den Hang. Der kleine Hafen diente bereits mehrfach als Filmkulisse. Kein Wunder, hier steht die Zeit still.
Das Essen und die Verpflegung
Abhängig vom Verlauf der Route wird entweder Voll-, Halbpension oder nur Frühstück angeboten. Insgesamt sind 10 Mahlzeiten im Preis inbegriffen. Ansonsten hat man bei den geplanten Landgängen die Möglichkeit die Köstlichkeiten der italienischen Küche zu genießen. Möchte ein Gast dies nicht wahrnehmen und lieber an Bord bleiben, so kann er gegebenenfalls mit Nicole ein Arrangement treffen. Falls notwendig, wird gegen Aufpreis eine zusätzliche Mahlzeiten an Bord angeboten.
Bordleben – Mithilfe an Bord
Wir bieten Urlaub für Gäste an, die sich gerne aktiv beim Segeln und am Bordleben beteiligen. Nur mit Hilfe aller Gäste ist es möglich, alle Segel zu setzen. Es gibt für alle Gäste am ersten Tag eine Einführung und eine Segelschule. Die Reise wird viele Highlights haben und sehr abwechslungsreich sein mit einer Prise Abenteuerlust.
Ruderwache
Auf längeren Überfahrten wird eine Ruderwache notwendig. Jeweils zwei Personen stehen dann insgesamt zwei Stunden am Ruder, steuern das Schiff und weichen gegebenenfalls wegeberechtigten Schiffen aus! Hochinteressant das ganze – besonders Nachts. Ach ja: die Ausweichregeln sind ganz einfach – es gilt rechts vor links (vereinfacht gesagt – zumindest unter motorgetriebenen Schiffen…). Aber keine Angst, Sie bekommen eine gute Einweisung und sind nicht allein…
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